17.09.2012- Eimeldingen- Freiburg- Schramberg- Strasbourg

Ich teilte dieses Mal mein Zimmer mit Martin vom Team Motor-Talk. Während er heute Morgen entspannt und ausgiebig duscht, drehe ich mich nochmal auf die Seite. Orr nee, schon wieder eine kurze Nacht, aber wenigstens funktioniert hier das Internet. Ich quäle mich aus dem Bett und geh früstücken. Heute geht’s nach Frankreich.

 

 

In Eimeldingen warten der Bürgermeister und Baden-Württembergs Verkehrsminister. Aber noch viel wichtiger ist, daß heute die Sprintprüfung der Wave stattfindet. Vielleicht kann ich da ja meine ersten Punkte überhaupt holen. Ich stell mich mit den anderen in die Reihe und auf das Startsignal hin trete ich auf das Fahrpedal. Der Citysax beschleunigt leider etwas träge, aber ich erhalte am Ende wenigstens 4 Punkte. Na also, geht doch.

Dafür gibt’s in Freiburg endlich mal volle 10 Punkte für die EnergieEffizienz. Der kleine blaue Roadster hat das beste Verhältnis von Gewicht und Stromverbrauch. Kurz vor dem Start Richtung Schramberg entdecke ich auf der Fußmatte im Fahrerraum eine Schraube, die da vorher nicht lag. Ich zeige André die Schraube und frage, ob sich mein CitySax langam in seine Einzelteile auflöst. „Die fehlende Schraube dürfte das kleinste Problem an deinem Auto sein …“ erhalte ich als fachkundigen Rat. Ich hebe das Teil vorsichtshalber auf und lege es in einen Karton auf dem Beifahrersitz- aus dem es sich auf unbegreifliche Weise selbst befreit. Komisch, hier gehen eigenartige Dinge vor sich.^^ Überhaupt neigt die Kombination aus CitySax und Jack dazu, unglaublich kuriose Ereignisse magisch anzuziehen.

In Schramberg gibt es ein privates Fahrzeugmuseum mit Fahrzeugen der Nachkriegszeit. Große Marken wie VW und Ford, aber auch längst vergessene wie Lloyd kann man dort bestaunen. Man tischt Kaffee und belegte Brötchen auf und neben einem kostenlosen Rundgang haben wir auch eine Lademöglichkeit. Da die letzte Etappe des Tages nach Strasbourg 83 km lang ist, verbringe ich mal wieder etwas mehr Zeit zum Laden. Es ist bereits dunkel, als ich mich auf den Weg Richtung Frankreich mache. Fast alle Teams sind bereits im Hotel, also steuere ich nicht die Tiefgarage, sondern direkt das Hotel an … Das Quartier zu erreichen, entpuppt sich als schier unlösbare Aufgabe. Mehrfach meint mein Navi, das Ziel wäre nach der nächsten Ecke noch 300 m entfernt. Doch da steht dann ein Poller oder ein Schild, welches die Einfahrt verbietet. Ein französisches Ehepaar versucht, zu helfen. Und ist übereinstimmend der Meinung, das Hotel ist per Auto überhaupt nicht zu erreichen.Ich rufe in der Rezeption an und bekomme eine Liste von Plätzen und Straßen genannt, die nach einer nächtlichen Stadtrundfahrt klingen. Ein Poller wird heruntergelassen, damit ich direkt bis auf den kleinen Hotelparkplatz fahren kann. Sogar eine Kabeltrommel zum Laden liegt schon bereit. Allerdings lässt sich der Hotelier dafür fürstlich entlohnen. 14,- €, na holla!

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